Passender Badezimmerschrank und anderes Wichtige für die eigene Wohnung

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© Alexander Rochau – Fotolia.com

Gründe für eine eigene Wohnung gibt es viele. Wohl am attraktivsten erscheint jungen Erwachsenen die Aussicht, endlich die Freiheit zu haben, zu kommen und zu gehen, wann man möchte. Besonders im Studentenleben macht sich dies schnell bezahlt. Mit dem Studium starten jedes Jahr Tausende meist junge Menschen in einen neuen Lebensabschnitt. Die Zahl der Studenten ist seit den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, Grund dafür sind steigende Abiturientenzahlen und die fehlende Wehrpflicht. Die Anzahl der immatrikulierten Studenten überstieg im letzten Wintersemester erstmals die 2-Millionen-Marke. Auch der Frauenanteil steigt an deutschen Hochschulen mit jedem Wintersemester an. Bald schon sind Frauen hier in der Mehrzahl. Im Hinblick auf die steigende Anzahl an Studierenden in Deutschland wächst auch die Nachfrage nach Wohnungen in den Universitätsstädten. Besonders zu Anfang des Wintersemesters kommt es bei Wohnungsbesichtigungen oft zu Gedränge. Auch deshalb explodieren zu dieser Zeit die Mietpreise. Diese Entwicklung sieht man beispielhaft an der Studentenstadt Aachen: Hier müssen Mieter heute im Schnitt 3,9 % mehr für eine Wohnung zahlen als noch im Jahr 2010. Eigentumswohnungen sind im Vergleich dazu günstiger zu erhalten, allerdings nicht in der Innenstadt mit Uninähe.

Umfragen zufolge werden finanzielle Engpässe als Hauptgrund dafür angegeben, weshalb Studenten und Auszubildende bis zum Ende ihrer Ausbildung noch zu Hause wohnen. Umfragen zufolge liegt der Anteil von Studenten, die noch bei ihren Eltern leben, bei rund ein Drittel. Die meisten darunter haben auch während ihrer Ausbildung nicht die Absicht von zu Hause auszuziehen. Bei den Auszubildenden ist die Zahl noch höher, da ihre Ausbildungszeit geringer ist und sie wesentlich jünger sind. Viele Studenten und Auszubildende sehen das Leben bei den Eltern als weniger stressig an, da beispielsweise Erledigungen im Haushalt wegfallen. Nachteile durch fehlende Eigenständigkeit und Freiheit treten da oft in den Hintergrund, bieten aber mit höherem Alter häufig Anlass für Streitereien.

Die Erfahrungen und Verantwortung, die mit einer neuen Wohnung einhergehen, sollten nicht unterschätzt werden. Ob während oder nach der Ausbildung, für weitere Entwicklungsaufgaben ist ein Auszug aus dem Elternhaus hinreichend und notwendig. Im Internet findet man Tipps, um Kosten beim Aus- und Einzug zu sparen. Beispielsweise kann beim Möbelkauf auf günstige, gebrauchte Stücke zurückgegriffen werden. Insbesondere Kleinmöbel, z. B. für das Badezimmer, können günstig in Online-Auktionshäusern und Secondhand-Shops erstanden werden. Auch den Umzug selbst zu organisieren und Freunde und Verwandte zu engagieren, zahlt sich kostentechnisch aus. Anstatt eines kompletten Umzugswagens sollte man außerdem eher einen Anhänger mieten. Der Preis hierfür ist wesentlich geringer, steigt allerdings mit der Größe. Benzin muss separat bezahlt werden. Insbesondere Auszubildende, die eventuell Steuern zahlen müssen, können die Umzugskosten unter Umständen von der Steuer absetzen. Die Umzugskosten können durch derartige Maßnahmen in einem möglichen Rahmen gehalten werden. Durch einen bewussten Umgang mit Strom, Wasser und Heizung lassen sich hier auch die Nebenkosten geringen halten. So wird der Umzug aus dem “Hotel Mama” möglich gemacht und ein neues Leben kann beginnen, auch schon während der Ausbildung.

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